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Ringvorlesung: Reformation und katholische Reform


Die Ringvorlesung im Sommersemester 2017 findet unter dem Thema 'Reformation und katholische Reform' ab 25. April 2017 jeden Dienstag um 19.30 Uhr statt.

   

Ort der Veranstaltung:

Toscana-Hörsaal der Residenz (Südflügel, Residenzplatz 2A)

Veranstalter: Kolleg 'Mittelalter und Frühe Neuzeit'

  

Organisation und Kontakt:

Prof. Dr. Joachim Hamm

Lehrstuhl für deutsche Philologie der Universität Würzburg
Am Hubland, D-97074 Würzburg
Tel.: (0931) 31-81679, joachim.hamm@uni-wuerzburg.de

 

Prof. Dr. Dorothea Klein

Lehrstuhl für deutsche Philologie der Universität Würzburg
Am Hubland, D-97074 Würzburg
Tel.: (0931) 31-85610, dorothea.klein@germanistik.uni-wuerzburg.de

 

Priv.-Doz. Dr. Frank Kleinehagenbrock

Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Universität Würzburg
Am Hubland, D-97074 Würzburg
Tel.: (0931) 31-85528, frank.kleinehagenbrock@uni-wuerzburg.de

 

Prof. Dr. Anuschka Tischer

Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Universität Würzburg
Am Hubland, D-97074 Würzburg
Tel.: (0931) 31-85540, anuschka.tischer@uni-wuerzburg.de 

   


   

Jubiläen bestimmen unsere Erinnerungskultur. Sie prägen Vorstellungen von Geschichte und schaffen Geschichtsbilder, die eindeutige Botschaften vermitteln. Selten erinnern sie uns an die Widersprüchlichkeit historischer Entwicklungen. Diese sind 2017 in Würzburg und Umgebung besonders intensiv erfahrbar, steht dort doch neben dem Gedenken an die Reformation, das auf Luthers Thesenanschlag 500 Jahre zuvor fokussiert wird, die Erinnerung an den 400. Todestag des Fürstbischofs Julius Echter, der mit seiner Politik im Sinne der katholischen Reform die Region nachhaltig geprägt hat. Luther und Julius Echter entziehen sich als Personen heute jedweder Idealisierung und stehen trotz ihrer vordergründigen Gegensätzlichkeit für eine Epoche dynamischen Wandels, in der sich die ersten Konturen des modernen Europa abzeichnen. Die zweisemestrige Ringvorlesung des Kollegs „Mittelalter und Frühe Neuzeit“ will in diese Zeit verdichteten kulturellen und sozialen Wandels  einführen sowie die Uneindeutigkeit und Vielfalt der Entwicklungspotentiale des Konfessionellen Zeitalters herausstellen.

  

Das vollständige Programm können Sie hier einsehen.

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